Eine einzigartige Uhr fand ihren Weg zu „Bares für Rares“. Nicht nur Horst Lichter war direkt verliebt in das gute Stück.
Taschenuhren sind heutzutage nicht mehr allzu leicht verkäuflich, setzen die meisten Uhrensammler doch auf Zeitmesser, die sie bequem am Handgelenk tragen können. Dabei sind vor allem Exemplare von renommierten Herstellern wie Rolex, Breitling und Co. beliebt.
Manchmal jedoch tauchen noch Uhren auf dem Markt auf, die keine der bereits erwähnte Kauffaktoren in sich vereinen, aber dennoch extrem beliebt sind. Einfach, weil sie technische und optische Meisterwerke sind. So wie die Uhr, die Horst Sonnen und seine Tochter Birgit Farrenkothen mit zu „Bares für Rares“ gebracht hatten.
Am Freitag (29. August 2025) war das Duo aus Düsseldorf beziehungsweise Solingen in die ZDF-Trödelshow gekommen. Im Gepäck: Eine ganz besondere Taschenuhr. Diese hatte Uhrensammler Horst einst auf einer Auktion erstanden. Damals noch in einem schlechten Zustand hatten sein Gehäuse- und sein Uhrmacher tolle Arbeit geleistet und den goldenen Zeitmesser wieder auf Vordermann gebracht.
Eine Taschenuhr bei „Bares für Rares“
Da sein Enkel aber keinerlei Interesse an der Uhr zeigte, und auch seine Tochter für einen Verkauf plädierte, ging es zu Horst Lichter und Co. Horst, selbst großer Uhrenfreund, war auf Anhieb schockverliebt.
„Mir läuft es kalt den Rücken herunter“, schwärmte der „Bares für Rares“-Moderator. Und auch ZDF-Expertin Heide Rezepa-Zabel strahlte über das ganze Gesicht: „Da schlagen die Herzen höher.“ Und ja, es war wirklich ein außergewöhnliches Stück, versehen mit einer Chronographen-Funktion, einer Repetition, einer Mondphase… der absolute Wahnsinn. Dazu durch die Aufarbeitung der Experten in einem wirklich guten Zustand. Einzig ein kleiner Riss auf dem Zifferblatt störte den Gesamteindruck ein kleines bisschen.

Hergestellt war die Taschenuhr von Eduard Glauser in etwa um 1900, natürlich in der Schweiz. „Das ist schon was wirklich schönes“, freute sich Lichter. Doch waren die 3.500 Euro, die sich Birgit Farrenkothen wünschte, drin? Und wie. Allein der Goldwert lag bereits bei 3.000 Euro. Dazu die vielen Komplikationen, der Zustand… 5.000 bis 5.500 Euro sollten drin sein, so Heide Rezepa-Zabel.
„Ich bin sprachlos, und zittere innerlich“
Das hatte die „Bares für Rares“-Kandidatin so nicht erwartet: „Ich bin sprachlos, und zittere innerlich, bin so aufgeregt. Da hätte ich niemals mit gerechnet. Nie.“ Bei den Händlern jedoch waren die 5.000 Euro nicht drin. Zwar zeigten sowohl Julian Schmitz-Avila als auch Wolfgang Pauritsch gesteigertes Interesse an der Uhr. Mehr als 3.700 Euro wollte Julian jedoch nicht bieten. Und so gab das Vater-Tochter-Duo nach kurzer Überlegung nach.
Sehr zur Freude von Schmitz-Avila: „Sehr, sehr schön. Tolle Komplikation. Ich freu mich.“ Horst Sonnen jedoch sah das anders: „Ich nicht.