„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila überrascht auf Instagram mit einer Story: Statt Antiquitäten zeigt er stolz seine legalen Cannabispflanzen
„Den Babys geht’s gut“ – mit diesen Worten sorgt „Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila in seiner Instagram-Story für eine echte Überraschung. Denn was er da zeigt, ist kein Schatz aus Omas Dachboden, sondern ein ganz anderes Gewächs: Cannabis.
Kleiner Schrank, große Überraschung
In seiner Story lässt Schmitz-Avila durchblicken, dass er mal eben nach seinen „Babys“ schauen müsse. Die Kamera schwenkt – und plötzlich öffnet sich ein unscheinbarer Schrank. Darin wachsen gut gepflegte, leuchtend grüne Cannabispflanzen, ordentlich beleuchtet und sichtlich wohl versorgt. Dann sagt er lächelnd: „Den Babys geht’s gut.“
Grüner Daumen statt Goldschmuck
Der Händler, der sonst Gemälde, Porzellan und Schmuckstücke taxiert, zeigt sich hier als Pflanzenliebhaber – mit Sinn fürs neue Gesetz. Denn der Anbau von Cannabis ist seit April 2025 in Deutschland legalisiert, solange man sich an die gesetzlichen Vorgaben hält. Schmitz-Avila macht dabei keinen Hehl aus seiner Haltung, sondern markiert ganz offen das Unternehmen GrowCologne, einen Growshop aus Köln. Er selbst trägt einen Hoody mit der Aufschrift „Four 20“, was für Cannabis steht.
Die neue Normalität – und ein stiller Dank
GrowCologne schreibt auf seiner Website ganz offen: „Danke Karl Lauterbach!“ – ein Verweis auf den Bundesgesundheitsminister, der das neue Gesetz auf den Weg gebracht hat. Dort heißt es weiter: Jetzt darf jede volljährige Person in Deutschland im privaten Raum bis zu drei Pflanzen anbauen – ganz legal und ohne Strafverfolgung.
Von Raritäten zu Räucherpflanzen?
Ob Julian Schmitz-Avila damit nur privat ein Zeichen setzt oder langfristig seine Expertise auf neue „Wertanlagen“ ausweitet, bleibt offen. Sicher ist: In der Händlerhalle von „Bares für Rares“ wird es so schnell wohl keine Cannabispflanzen geben – aber für seine Story gab’s definitiv viel Aufmerksamkeit. Auch ohne antiken Wert: Diese Pflanzen sind ein echtes Statement.
Kein Tabu mehr, sondern Teil des Alltags
Mit einem kurzen, aber eindrücklichen Story-Snippet will Schmitz-Avila zeigen, dass Cannabis-Anbau längst kein Tabu mehr sein muss – sondern Teil eines neuen, legalen Alltags sein kann. Und wer weiß: Vielleicht heißt es beim nächsten Besuch im Gewächshaus nicht mehr „Rarität mit Geschichte“, sondern „Blüte mit Potenzial“.