„Bauer sucht Frau“-Teilnehmer offenbart trauriges Schicksal: Er ist ganz allein

Als „Bauer sucht Frau“-Kandidat Markus aus seiner Jugend berichtet, ist Milchviehhalter Heino zutiefst bewegt.

Jadebusen – Die neue Staffel „Bauer sucht Frau“ ist im vollen Gange. Zwölf Bauern und zwei Bäuerinnen suchen bei Inka Bause (56) wieder die große Liebe. Einer davon ist Heino (50). In Kandidatin Markus (40) sieht es durchaus Potenzial und nimmt ihn nach dem Scheuenfest mit auf seinen Hof. Bei einer gemeinsamen Bastelstunde kommen die beiden auf ihre Kindheit zu sprechen. Seine Geschichte berührt Heino sehr.

In einer Pflegefamilie: aufgewachsen: „Bauer sucht Frau“-Kandidat Markus wurde zur Adoption freigegeben

Auch, wenn Heino nicht wirklich der große Bastler ist, Markus zuliebe probiert er es nochmal. Aus etwas Treibholz, Deko-Muscheln und einem Seil soll ein Kerzenständer werden. Der Milchbauer hält sich zwar selbst zurück, Markus Geschick beeindruckt ihn aber doch. Während er mit dem Bohrer das Holz bearbeitet und das Seil mit Heißkleber behutsam auf dem Treibholz drapiert, nutzt Heino die Gelegenheit und möchte noch etwas über die Vergangenheit des „Bauer sucht Frau“-Kandidaten in Erfahrung bringen.

 

„Lebst du alleine oder mit Familie? Lebst du noch bei deinen Eltern – bestimmt nicht, aber …?“, fragt er. Markus lebt alleine – und das schon ziemlich lange. „Schon seit meinem fünften Lebensjahr. Ich bin gar nicht bei meinen leiblichen Eltern groß geworden, weil die mich damals zur Adoption freigeben haben“, erzählt der „Bauer such Frau“-Kandidat. Er ist bei Pflegeeltern groß geworden. Mit 17 ist er in seine erste eigene Wohnung gezogen.
Markus Vergangenheit nimmt Heino ganz schön mit. „Als ich das gehört habe, das war schon so: Uff. Das ist ja echt hart. Muss ich wirklich sagen. Das hat mich echt berührt“, verrät er im Einzelinterview. „Ich finde das total toll, dass er da so offen mit umgeht und das so kommuniziert“, so Heino. „Hast du denn noch Geschwister?“, fragt der TV-Landwirt. Traurig schüttelt Markus den Kopf. „Wir hatten in der Pflegefamilie Geschwister, aber die sind ja dann auch zum Teil wieder zu den Eltern zurückgegangen, wenn alles gut gelaufen ist. Aber leibliche Geschwister hatte ich nie“, so der „Bauer sucht Frau“-Kandidat.

Keine Eltern, keine Geschwister: „Bauer sucht Frau“-Kandidat Markus hat niemanden mehr – nur seine Hündin

„Dann bist du jetzt alleine?“, fragt Markus. Er schweigt eine Zeit lang und schaut traurig auf den Kerzenständer vor sich. „Meine Hündin Sky ist bei mir und man kann sich dann halt glücklich schätzen, wenn man gute Freude hat, wo man halt immer hin kann“, so Markus. Seine Stimme bricht ganz leicht. „Deswegen habe ich mich auch beworben bei dir, weil ich einen Menschen suche, der auch nach Liebe sucht. Liebe geben möchte. Liebe nehmen möchte“, gibt er zu. „Vielleicht weil ich, ich will jetzt nicht sagen, nie geliebt worden bin, aber du verstehst, was ich meine.“

Aber Markus lässt sich von seiner Vergangenheit nicht unterkriegen. „Ich bin im Hier und Jetzt und mache das Beste aus jedem Tag“. Diese Einstellung imponiert Heino sehr. „Jetzt sehe ich Markus nochmal mit ganz anderen Augen. Ich finde es so toll, dass er so positiv auf die Zukunft guckt“, verrät er im Einzelinterview. Er klammere sich nicht an seine traurige Vergangenheit. Dadurch habe er auch Platz für neues. „… Und vielleicht bin ich ja das Neue“, hofft der Milchbauer.

Apropos „Bauer sucht Frau“: Inka Bause ist seit Langem die Kupplerin bei RTL. Aber hat Inka Bause selbst jemals Interesse an den Teilnehmern gezeigt? Die Antwort könnte Fans überraschen.

Verwendete Quellen: RTL+ / „Bauer sucht Frau“ (Folge 10 vom 2. Dezember 2024)

Leave a Comment