Bares für Rares : Völlig überzogener Wunschpreis – Annika Raßbach muss Verkäuferin enttäuschen

Ein kurioses Objekt von 1900 soll Geld in die Urlaubskasse eines Paares spülen. Diese Rechnung haben sie aber nicht mit der neuen Expertin gemacht!

In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ mit Horst Lichter sorgt ein seltenes Widerstandsmessgerät von 1900 für Diskussionen. Sabrina und Reza, ein Paar aus Karlsruhe und Wörth am Rhein, haben das historische Stück mitgebracht, um ihre Urlaubskasse aufzustocken. Die Expertise übernimmt die neue Expertin Annika Raßbach.

Oh Gott, Annika! Horst Lichter ist skeptisch

Als Horst Lichter das Holzkästchen auf dem Expertenpult sieht, entfährt es ihm spontan: „Oh Gott, Annika!“ Gemeinsam mit der Expertin kommt er zu dem Fazit: „Schwierig!“ Immerhin sehe das Gerät schön aus.

Sabrina hat das Widerstandsmessgerät auf einem Flohmarkt in Karlsruhe gekauft, ohne genau zu wissen, worum es sich handelt. Elektrotechniker Reza erklärt, dass der sogenannte „Stöpselwiderstand“ heute nicht mehr verwendet wird. Annika Raßbach ergänzt, dass das Gerät früher genutzt wurde, um den Stromdurchfluss von elektrischen Geräten zu messen. Angegeben wurde der Widerstand in Ohm, der Einheit für elektrischen Widerstand. Hersteller des Messgeräts ist die bekannte Firma Siemens & Halske.

Der Wunschpreis sorgt für Verwunderung

Horst Lichter möchte nun wissen, welchen Preis sich Sabrina vorstellt. Sie nennt 600 Euro für die Urlaubskasse. Total überzogen!

Annika Raßbach gibt eine realistische Einschätzung des Marktwerts ab: Das Messgerät ist 60 bis 100 Euro wert. Enttäuschte Gesichter bei den Verkäufern. Horst Lichter versucht, die Situation aufzulockern und fragt Sabrina: „Aber du hast noch weniger dafür bezahlt, stimmts?“ Mit einem lachenden „Ja, natürlich!“ gibt sie zu, dass sie dennoch an den Händlern ihr Glück versuchen will. Vielleicht sind sie interessiert?

Die Händler-Runde – Waldi bringt den Spruch des Tages

Sabrina sieht sich selbst als die bessere Verhandlerin von beiden. Tatsächlich zeigen sich die Händler relativ begeistert. Irgendwann gibt sie zu, wie viel sie bezahlt hat: 20 Euro auf dem Flohmarkt.

Waldi glaubt zunächst, mit einem Gebot von 80 Euro bereits mehr als das Zehnfache geboten zu haben, doch er verrechnet sich. Stattdessen bietet er „nur“ das Fünffache – 100 Euro. Sabrina fragt lachend: „Würde noch ein bisschen was gehen?“ Waldi kontert mit seinem legendären Spruch: „Wie bist du denn drauf?“, und legt immerhin noch 10 Euro drauf. Am Ende erhält Sabrina 110 Euro für das Messgerät. Zum Abschluss sorgt Waldi noch für einen Lacher: Er will mit dem Gerät den „Widerstand seiner Holden“ testen, also seine Frau daran anschließen. Natürlich nur ein Scherz!

Ein unterhaltsamer Verkauf, bei dem Sabrina trotz enttäuschender Expertise noch einen soliden Gewinn erzielt.

 

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