„Bares für Rares“-Expertin weist Kandidatin zurecht: „Unmöglicher Wunsch“

Eine goldene Uhr fand ihren Weg zu „Bares für Rares“. Mit ihrem Wunsch lag die Kandidatin jedoch vollkommen daneben.

Eine Uhr, kaum zu sehen und dennoch so wertvoll. Ja, die kleine goldene Uhr, die Anke Marme aus Raubach zu „Bares für Rares“ mitgebracht hatte, war wahrlich etwas Besonderes. Nicht unbedingt wegen des Uhrwerks. Mehr wegen des Armbandes. Denn das war aus purem Gold, wie ZDF-Expertin Wendela Horz schon direkt zu Beginn der Expertise durch das Wiegen der Uhr bekräftigte.

Das hatte einst ihrer Großtante gehört, berichtete die 61-jährige Arzthelferin. Diese wiederum hatte es an ihre Tante vererbt und es nun gerne verkaufen würde. Anke war also quasi im Auftrag ihrer Tante in die „Bares für Rares“-Studios gekommen.

Eine Uhr aus purem Gold bei „Bares für Rares“

Und dort wurde schnell klar: Die Großtante hatte es was ganz besonderes weitergegeben. So versteckte sich die Uhr unter einem Deckel aus Gold, besetzt mit mehreren Saphiren.

Um 1960 herum sei die Uhr entstanden, berichtet Wendela Horz. In Italien. Sogar wo genau konnte nachvollzogen werden. Und zwar in der Werkstatt von Scudellaro in Vicenza. Das Uhrwerk kam aus der Schweiz, jedoch von keiner großen Manufaktur. Eldex stellte vornehmlich Uhrwerke her, die an Schmuckhersteller weitergegeben wurden. Spannend war also vor allem das Armband. Und das hatte es auch werttechnisch in sich.

 

„Das ist ein ziemlich unmöglicher Wunsch für diese Uhr“

Wünschte sich Anke doch nur 1.000 Euro. Ein Preis, der Heide dazu brachte, die Kandidatin doch ein wenig zurechtzuweisen: „1.000 Euro? Das ist ein ziemlich unmöglicher Wunsch für diese Uhr. Denn die Uhr wiegt 70 Gramm. Das ergibt einen Goldwert, abzüglich des Werks, von 4.250 Euro.“

Diese Uhr war vor allem wegen ihres hohen Goldwertes interessant. Foto: Screenshot ZDF

Da fasste sich Anke erst einmal an die Brust. „Ach du liebe Zeit, jetzt kriege ich aber Schnappatmung“, lachte die 61-Jährige. Doch Wendela hatte ihre Expertise noch nicht beendet. Bis zu 4.500 Euro seien drin, so die ZDF-Expertin.

Doch wie sahen das die Händler? Die wussten genau, wie hoch der Goldwert war. Und so gab es von Julian Schmitz-Avila stolze 4.000 Euro. Immerhin viermal so viel wie den ursprünglichen Wunschpreis.

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